Hessischer Handballverband

Time to say goodbye

Die Sportwissenschaftlerin und A-Lizenz Trainerin ist Handballerin durch und durch. Im Odenwald groß geworden, war sie unter anderem viele Jahre für die HSG Erbach/Dorf-Erbach und den TV Kirchzell als Spielerin und Trainerin aktiv. Wir haben Judith zum Abschied ein paar Fragen gestellt. Lest im Interview warum sie damals beim HHV angefangen hat, was das reizvolle an der Arbeit als Landestrainer ist und wie sie in dieser Zeit die große Liebe gefunden hat.

Was hat dich im Jahr 2010 bewegt, dass du dich beim HHV bewirbst?

Ich habe schon während meines Studiums immer viel im Bereich Handball gearbeitet. Sowohl als Referentin in der Traineraus- und Weiterbildung, als Trainerin im Verein und bei Handball-Camps und mit der Bezirksauswahl.  Da bot sich mir dann damals die Herausforderung, dass eine Stufe höher - also als Landestrainerin in Angriff zu nehmen.

Wer hat dich in deiner Arbeit als Landestrainerin unterstützt?

Zunächst einmal ist es wirklich wichtig, dass man sieht, dass ein Landestrainer nur in einem Team arbeiten kann. Bei mir waren das im Hauptamt mein Kollege Rastislav Jedinak (zuvor Matthias Perl), die Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle, die Honorartrainer, Betreuer und Physiotherapeuten, sowie von Seiten des Präsidiums der Vizepräsident Jugend.

Ein Landestrainer kann aber auch nur dann erfolgreich arbeiten, wenn die Basis, sprich die Trainer und Ehrenämtler in den Vereinen dafür den Grundstock legen und hier mit viel Engagement arbeiten. Natürlich sind auch die Eltern bzw. das Umfeld der Spielerinnen ein ganz wichtiger Faktor.

An welche schönen Momente denkst du gerne zurück?

An was ich mich sehr gerne erinnere sind die Entwicklungsschritte und der weitere sportliche Weg der Spielerinnen. Wenn man sieht, wie sie sich über die Jahre hinweg vom ersten Sichtungslehrgang bis zum letzten sportlich Wettkampf mit der Hessenauswahl verbessern. Aber auch, wie man aus den Spielerinnen, die aus ganz Hessen kommen, ein Team formt, in dem jede für jede einsteht und man gemeinsam bis zum Schluss die Weiterentwicklung mit begleiten/unterstützen darf.

Neben den vielen tollen sportlichen Momenten mit den Spielerinnen, gibt es privat auch noch einen schönen Moment, der sich in meiner Zeit als Landestrainerin ereignet hat. Der Heiratsantrag meines Mannes Johannes während eines Lehrgangs im Jahr 2014 in Rothenburg, der damals als Physiotherapeut den Jahrgang 1998 betreut hat.

Wir wissen, dass du den Handballsport liebst, daher hoffen wir natürlich, dass wir dich bald wieder in der Sporthallen sehen?  

Ja, ich freue mich sehr darauf dem HHV neben meinem neuen Job weiterhin als Honorartrainerin zur Verfügung stehen zu können und werde auch im Stützpunkttraining in Frankfurt weiterhin aktiv sein.

Liebe Judith wir sagen Danke für dein Engagement für den Hessischen Handball und wünschen Dir weiterhin viel Erfolg bei Deinen neuen Aufgaben!





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